Deutschlandstipendiaten aus zehn Ländern spielen für Toleranz

Deutschlandstipendiaten aus zehn Ländern spielen für Toleranz

Weimar. Am 17.02.2014 fand im Festsaal der Hochschule für Musik ein Benefizkonzert zugunsten des Vereins statt. Organisiert und gestaltet wurde das Konzert von den 17 diesjährigen Deutschland-StipendiatInnen der Musikhochschule Franz-Liszt.

Die Gruppe junger Musiker und Musikwissenschaftler setzte sich aus unterschiedlichen Nationalitäten zusammen. „Es ist uns wichtig, diese bunte Vielfalt mit vereinten Kräften zusammenzuschließen und etwas zu organisieren, das unseren Förderern unsere Dankbarkeit ausdrückt und anderen Hilfe bietet”, erklärte Masterstudentin und Mitorganisatorin Josephine Prkno.

In Zeiten zugespitzter Fremdenfeindlichkeit wollen die jungen Musiker ein Zeichen setzen und zur Vermittlung beitragen. Der Erlös des Konzerts geht daher an Asyl e. V.  Jenenser Vertreter der Initiative erschienen zum Konzert mit Plakaten und Infomaterial. So erhielt das Publikum einen Eindruck, wohin der Erlös geht.

Auf dem Programm standen Kammermusikwerke  aus aller Welt: So erklangen u. a. Werke des Russen Tschaikovsky, des Österreichers Mozart, des Italieners Zucchinetti, des argentinischen Tango-Komponisten Piazolla, des Weltbürgers Liszt sowie das experimentelle Minimal-Music-Werk In C von Terry Riley. Riley (*1935) ist Spezialist für indischen Gesang und Erfinder der sogenannten Pattern-Music– Kompositionstechnik. Eintritt war frei, aber um Spenden wurde gebeten.

Den 17 diesjährigen Deutschlandstipendiaten der Musikhochschule Franz Liszt wurde das einjährige Stipendium von monatlich 300 Euro für herausragende künstlerische oder wissenschaftliche Leistungen gewährt.