„You made my dream come true to meet my beloved family after the long time”

„You made my dream come true to meet my beloved family after the long time”

Mit diesen Worten bedankte sich Steve bei allen Unterstützern, die durch gemeinsame Anstrengung ermöglicht hatten, dass seine Familie zu ihm nach Jena nachreisen konnte.

Steve’s aufrüttelnde Geschichte war als Beispiel eines Flüchtlingsdramas in der Thüringer Landeszeitung abgedruckt worden (http://www.tlz.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Der-lange-Weg-nach-Jena-2-Assad-Gegner-fluechtete-in-Holzkiste-nach-Jena-589012256). Ungesagt blieb allerdings, wie es nach seinem angenommenen Asylantrag weiterging. Steve war es aufgrund seiner Anerkennung als Flüchtling erlaubt, seine Familie zu sich zu holen. Allerdings musste er dafür verschiedenes nachweisen, unter anderem genügend Wohnraum. Während Frau und Kind sich in Russland durchschlugen, suchte er also in Jena händeringend nach einer bezahlbaren Wohnung.

Asyl e.V. half durch ein Benefizkonzert, eigenes Budget und diverse Einzelspenden, die Kaution für die schließlich gefundene Wohnung zu bezahlen. So konnte Steve die Wohnung rasch anmieten und alle Voraussetzung für eine Familienzusammenführung erfüllen. Inzwischen ist er mit seiner Familie wieder glücklich vereint.