Zweites Benefizkonzert in Weimar zugunsten Asyl e.V Jena

WeimarWeimar. Am 20.06.2015 findet um 19:30 h im Festsaal im Fürstenhaus am Platz der Demokratie das bereits zweite Benefizkonzert zugunsten des Vereins Asyl e. V. statt. Organisiert und gestaltet wird dieses Konzert wieder von den diesjährigen Deutschland-StipendiatInnen der Musikhochschule Franz-Liszt.
Beim ersten Konzert betrugen die Spendeneinnahmen rund 330€. Die jungen MusikerInnen filmten das Projekt und bewarben sich mit ihrer Initiative beim Wettbewerb Macht was draus! Dieser Wettbewerb prämiert Wohltätigkeits-Projekte, die von den Stipendiaten eigenständig initiiert und durchgeführt werden. Aus den 80 Einsendungen erhielten zehn Siegerprojekte ein Preisgeld von jeweils 3.000 Euro.  „Als wir Anfang Mai erfuhren, dass wir mit unserem Benefizkonzert zu den Preisträgern des Wettbewerbs gehören, war die Freude natürlich riesig, denn uns schweben mehrere Projekte vor, die wir mit dem Preisgeld realisieren möchten“, berichtet Stipendiat und Mitorganisator Fedor Kosoy. „Der große Erfolg des ersten Benefizkonzerts und die Auszeichnung weckten in uns die Lust, ein weiteres Benefizkonzert vor Semesterende zu veranstalten.“
Der Erlös des Konzerts geht wieder an Asyl e. V. Daniel Stahl und Clemens Wesselburg, Jenaer Vertreter, erscheinen zum Konzert mit Plakaten und Infomaterial. So erhält das Publikum einen Einblick in die Aktivitäten des Vereins.
Asyl e.V. unterstützt Einwanderer mit Deutschkursen und Kinderbetreuung, erklärt Flüchtlingen den Ablauf von Asylverfahren und bietet Einzelfallhilfe an.
Auf dem Programm stehen wieder Kammermusikwerke  aus aller Welt. Eintritt ist frei, aber um Spenden wird gebeten.
Den DeutschlandstipendiatInnen der Musikhochschule Franz Liszt wurde das einjährige Stipendium von monatlich 300 Euro dank der tatkräftigen Mithilfe von Stiftungen, Verbänden und Unternehmen für herausragende künstlerische oder wissenschaftliche Leistungen gewährt. Aus über 50 Bewerbern wählte im November 2014 das Präsidium der Hochschule (Prof. Dr. Christoph Stölzl, Prof. Ulrike Rynkowski-Neuhof u. a.) gemeinsam mit den Gleichstellungsbeauftragten 17 besonders vielversprechende Studierende  aus.Benefiz_20.6.15