Abschiebung in den Bürgerkrieg. Eine Veranstaltungsreihe über Flucht und Afghanistan.

 

Man kann Menschen nach Afghanistan abschieben – so die Einschätzung der Bundesregierung und einiger Gerichte. Die Sicherheitslage im Land lasse dies durchaus zu. Flüchtlingsorganisationen und einige Bundesländer hingegen kritisieren die Praxis, abgelehnte Asylsuchende dorthin abzuschieben. In zwei Veranstaltungen soll diese Problematik thematisiert werden.

Am Mittwoch, den 30. Mai spricht Friederike Stahlmann über die Situation in Afghanistan. Sie ist Rechtswissenschaftlerin und Anthropologin am Max-Planck-Institut für Sozialanthropologie in Halle und hat mehrfach das Land bereist hat.

Am Donnerstag, den 7. Juni berichtet Amir Morowat, was es für Geflüchtete bedeutet, abgeschoben zu werden. Er hat Ingenieurswissenschaften in China studiert und lehrte nach seiner Rückkehr an der Nationalen Militärakademie Afghanistans. 2015 floh er nach Europa, 2017 drohte ihm die Abschiebung nach Afghanistan.

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